NYOS sind auch mit „Growl“ schwer einzuordnen. Mathematischer Post-Progressive-Rock, noch dazu rein instrumental? Das klingt nach Kopfschmerzen und Gehirnverknotungsmusik. Doch siehe da, die Finnen putzen die Hirnwindungen doch zugänglicher und leichter verdaulich aus, als es zunächst scheint. Sicher, vieles an der, überwiegend auf Wiederholung, geloopten Motiven und verworrener Gitarrenarbeit basierenden Musik wirkt beim Erstkontakt immer noch sperrig und experimentell, aber die knapp siebenundvierzig Minuten Spielzeit von „Growl“ vergehen doch zügiger als gedacht und auch die ...
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